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Outdoorküche aus Gerüstholz oder Douglasie? Ein ehrlicher Vergleich

Eine Outdoorküche aus Gerüstholz ist beliebt wegen der robusten, verwitterten Optik und des günstigen Holzpreises. Wir bauen unsere Outdoorküchen aus Douglasie. Gerüstholz ist meist Fichte, Tanne oder Kiefer: sägerau, mit Gebrauchsspuren, und Fichte liegt nach DIN EN 350-2 in Dauerhaftigkeitsklasse 4, "wenig dauerhaft". Douglasie liegt in Klasse 3 bis 4 und hält unbehandelt 10 bis 15 Jahre im Freien. Im Folgenden stellen wir beide Hölzer ehrlich nebeneinander, mit Zahlen. Dann entscheidest du selbst.

Was ist Gerüstholz genau?

Gerüstholz sind Bohlen, die ursprünglich als Laufbretter für Baugerüste gesägt wurden, meist aus Fichte, Tanne oder Kiefer. Es ist rau, ungehobelt und leicht. Fichte liegt in Dauerhaftigkeitsklasse 4 nach DIN EN 350-2, Kiefer in Klasse 3 bis 4: Für den Einsatz im Freien braucht das Holz eine Behandlung gegen Feuchtigkeit und Pilzbefall. Gebrauchtes Gerüstholz trägt außerdem Kratzer, Dellen, Risse und Farbunterschiede.

In unserem Showroom in Almelo fragen Kunden regelmäßig nach genau diesem gelebten Look, und ehrlich gesagt verstehen wir das. Das Auge isst mit.

Worin unterscheidet sich Douglasie von Gerüstholz?

Douglasienholz stammt von der Douglasie, einem der härtesten Nadelhölzer. Das Kernholz liegt in Dauerhaftigkeitsklasse 3 bis 4. Unbehandelt hält es 10 bis 15 Jahre. Der Pinsel bleibt im Schrank. Die Bohlen, die wir verwenden, sind 19,5 cm breit und 2,8 cm stark, beidseitig gehobelt und getrocknet. Gehobelt heißt glatt, also splitterfrei. Getrocknet heißt stabiler, also weniger Neigung zum Verziehen.

Merkmal

Gerüstholz (Fichte, Kiefer)

Douglasie

Dauerhaftigkeitsklasse (DIN EN 350-2)

Fichte 4, Kiefer 3 bis 4

3 bis 4

Haltbarkeit unbehandelt im Freien

begrenzt, Behandlung nötig

10 bis 15 Jahre

Oberfläche

sägerau, mit Gebrauchsspuren

beidseitig gehobelt, glatt

Gewicht

leicht

schwerer und stabiler

Vergrauung

ja

ja

In einem Punkt ähneln sich beide Hölzer: Draußen vergrauen sie zu einem Silbergrau, und das geht schneller, als die meisten Käufer erwarten. Nach einem Jahr im Garten siehst du den Unterschied in der Optik kaum noch.

Die Vorteile, die Gerüstholz wirklich hat

Gerüstholz hat drei ehrliche Pluspunkte: Es ist günstig, es ist leicht und es lässt sich einfach sägen. Willst du selbst eine Outdoorküche als Heimwerkerprojekt bauen, ist Gerüstholz deshalb eine logische Wahl: Die Bohlen hebst du allein, Handwerkzeug reicht, und ein Fehlschnitt in einer günstigen Bohle tut kaum weh. Auch für einen temporären Aufbau, etwa eine Bar für die Gartenparty, macht Gerüstholz seine Sache gut. Den rauen Look gibt es gratis dazu.

Warum wir trotzdem in Douglasie bauen

Eine Outdoorküche ist zum Arbeiten gebaut. Die Arbeitsplatte muss etwas aushalten: heiße Pfannen, einen Kamado mit 16 oder 18 Zoll, einen 70-Liter-Kühlschrank. Unsere Küchen wiegen deshalb, je nach Größe, 128 bis gut 1.000 Kilo. Das verlangt dickes, stabiles Holz.

Außerdem bereitest du auf einer Outdoorküche Essen mit bloßen Händen zu. Auf einer gehobelten Douglasienplatte bleiben Finger und Geschirrtuch heil. Gerüstholz bekommt diese glatte Fläche erst durch Schleifen. Bohle für Bohle. Douglasie kostet mehr, das stimmt. Dafür bekommst du dickeres und dauerhafteres Holz.

Was kostet der Unterschied?

Selbst bauen mit Gerüstholz ist der günstigste Weg, wenn du die Stunden ausklammerst. Eine fertige Outdoorküche aus Douglasienholz kaufst du bei uns als eines von 22 Standardmodellen in fünf Breiten: 109, 157, 205, 253 oder 301 cm. Die Preise reichen von [DE-Preis] für ein Modell mit 109 cm und 70-Liter-Kühlschrank bis [DE-Preis] für eine große Küche mit 301 cm. Ein Modell mit eingebautem 18-Zoll-Kamado gibt es ab [DE-Preis]. Alles wird vollständig montiert geliefert, auch nach Deutschland.

So entscheidest du zwischen Gerüstholz und Douglasie

Wähle Gerüstholz, wenn dein Budget klein ist, du gern selbst baust und eine Küche für ein paar Saisons suchst. Wähle Douglasie, wenn du eine Küche mit Einbaugeräten willst, die jahrelang draußen steht und auf der du mit bloßen Händen arbeitest. So einfach ist die Abwägung eigentlich. Bist du bei der Holzart generell noch unsicher? Dann wirf einen Blick in unsere Übersicht, welches Holz für die Outdoorküche passt. Darin vergleichen wir mehr Arten.

Eignet sich Gerüstholz für eine Outdoorküche?

Gerüstholz eignet sich für eine selbst gebaute Outdoorküche, mit ein paar Voraussetzungen. Fichte liegt in Dauerhaftigkeitsklasse 4 nach DIN EN 350-2, also behandelst du das Holz gegen Feuchtigkeit und Pilze. Die sägeraue Oberfläche schleifst du glatt, bevor du darauf schneidest. Für ein Heimwerkerprojekt oder einen temporären Aufbau funktioniert das gut. Für eine Küche mit Einbaugeräten ist Douglasie das stabilere Holz.

Was ist der Unterschied zwischen Gerüstholz und Douglasie?

Der Unterschied zwischen Gerüstholz und Douglasie liegt vor allem in Holzart und Oberfläche. Gerüstholz ist raues, leichtes Nadelholz, meist Fichte, Tanne oder Kiefer. Fichte, das häufigste Gerüstholz, liegt in Dauerhaftigkeitsklasse 4. Douglasie liegt in Klasse 3 bis 4, hält unbehandelt 10 bis 15 Jahre und wird bei uns beidseitig gehobelt und getrocknet verarbeitet, in Bohlen von 19,5 cm Breite und 2,8 cm Stärke.

Aus welchem Holz baut Varetti seine Outdoorküchen?

Varetti baut alle Outdoorküchen aus beidseitig gehobeltem und getrocknetem Douglasienholz, in der eigenen Werkstatt in Almelo. Die robuste Ausstrahlung, die du bei Gerüstholz im Kopf hast, bekommst du mit Douglasie auch, vor allem wenn du das Holz natur vergrauen lässt. Dazu kommen eine glatte Oberfläche und Bohlen mit 2,8 cm Stärke.

Vergraut eine Outdoorküche aus Douglasie genauso wie Gerüstholz?

Douglasie vergraut draußen tatsächlich wie Gerüstholz. Unbehandeltes Douglasienholz färbt sich über Monate silbergrau, und die Küche bekommt von selbst diesen verwitterten Charakter. Willst du den hellen Ton behalten, behandelst du das Holz ab und zu mit Öl oder einer Nanobeschichtung mit UV-Filter. Die Vergrauung ist rein optisch und lässt die Festigkeit unberührt.

Kann man eine Outdoorküche aus Gerüstholz selbst bauen?

Eine Outdoorküche aus Gerüstholz kannst du selbst bauen. Das Holz ist leicht und günstig, es sägt sich einfach, und genau deshalb ist es bei Heimwerkern so beliebt. Rechne mit Schleifen gegen Splitter, einer Lasur oder einem Öl gegen Feuchtigkeit und einem stabileren Unterbau, sobald du einen Grill oder Kamado einbauen willst. Unsere Tipps findest du im Artikel Outdoorküche selber bauen.